Familiäre Gesundheitsförderung insbesondere bei Alleinerziehenden (FamGeF)

Alleinerziehende stellen eine zunehmend größer werdende Familienform dar und sind eine wichtige Zielgruppe für Gesundheitsförderung und Prävention, insbesondere um geschlechtsspezifischer und sozial bedingter gesundheitlicher Ungleichheiten zu begegnen. Dennoch wurde die Lebenssituation von Alleinerziehenden in der Praxis der Gesundheitsförderung und Prävention bisher nur wenig berücksichtigt.

Das Präventionsprojekt „Familiäre Gesundheitsförderung insbesondere bei Alleinerziehenden“ (Januar 2024 bis Dezember 2025) zielt daher darauf ab, gesundheitsfördernde Strukturen zu entwickeln und auszubauen, die auf die Bedürfnisse und Bedarfe von Allein- und Getrennterziehenden im Bezirk Tempelhof-Schöneberg zugeschnitten sind. In Kooperation mit Familienzentren, der Koordinierungsstelle für Alleinerziehende und weiteren Akteur:innen werden Strukturen, Maßnahmen und Projekte zur Förderung der Familiengesundheit weiterentwickelt und etabliert. Neben einer starken Vernetzung und wissenschaftlichen Begleitforschung werden auch ehrenamtliche Gesundheitsmittler:innen qualifiziert und in Peer-Netzwerken in den Prozess integriert. Zudem wird ein besonderer Fokus auf die Situation von allein- und getrennterziehenden Vätern gelegt und die lokalen Besonderheiten des Bezirks im Rahmen einer Sozialraumanalyse berücksichtigt.

Die Verknüpfung von Forschung und praktischer Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit zwischen dem Europa-Institut für Sozial- und Gesundheitsforschung e.V., der Berlin School of Public Health (BSPH) und dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF). Gefördert wird das Projekt durch den Verband der Ersatzkassen (vdek) im Rahmen des Förderprogramms „Gesunde Lebenswelten“.

Projektleitung

Familiäre Gesundheitsförderung (FamGeF)

Andrea Keil

Mobil: 0151 146 487 45

keil@skf-berlin.de