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1901

In Berlin beginnen die Josephschwestern ihre soziale Arbeit und gründen den Fürsorgeverein für Frauen, Mädchen und Kinder.

1924

Der Berliner Verein schließt sich dem in Katholischer Fürsorgeverein für Mädchen, Frauen und Kinder umbenannten Verein der Reichstags­abgeordneten Agnes Neuhaus an, der inzwischen in ganz Deutschland aktiv ist und die Sozialgesetzgebung der Weimarer Republik maßgeblich mitgestaltet (Jugendwohlfahrtsgesetz). Schwerpunkte der Arbeit sind die Gefangenen-, Gefährdeten- und Prostituiertenfürsorge sowie die Betreuung unverheirateter Mütter und unehelicher Kinder.

1933

In der Zeit des Nationalsozialismus und der Kriegszeit arbeitet der Berliner Verein im Stillen weiter, ab 1942 ohne ordentliche Mitgliederversammlung.

1949

In der Nachkriegszeit konstituieren sich die Vereine neu. In Berlin findet am 24. März eine Mitgliederversammlung statt, danach wieder regelmäßig und wechselnd in Ost- und Westberlin.

1961

Im Februar wird das Mädchenwohnheim St. Marien in Moabit eingeweiht. Mit dem Mauerbau im August wird der Berliner Verein geteilt. Die Heime St. Michael und Maria Frieden in Pankow werden von den Joseph­schwestern weitergeführt.

1968

Der Verein heißt ab jetzt bundesweit Sozialdienst katholischer Frauen (SkF). Er besteht aus juristisch selbständigen Ortsvereinen des nicht eingetragenen Gesamtvereins. Sitz der Zentrale bleibt Dortmund.

1989

Mit der Wiedervereinigung wird der SkF Berlin wieder zusammengeführt. Die Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Pankow wird ausgebaut.

2001

Der SkF e.V. Berlin feiert sein 100jähriges Bestehen.

2004

Der Neubau der Delphin-Werkstätten wird offiziell eingeweiht.

2005

Im September bezieht der SkF e.V. Berlin seine neue Geschäftsstelle in Pankow. Mittlerweile arbeiten 150 Hauptamtliche und fast 200 in der Werkstatt Beschäftigte zusammen mit Ehrenamtlichen für den Berliner Verein.

2006

Im September eröffnet der SkF e.V. Berlin das agnes neuhaus café im Haus der Geschäftsstelle.

2007

Zum 1. Januar übernimmt der Verein die Jugendhilfeeinrichtung Minna Fritsch vom Jugendaufbauwerk Berlin.

2010

Die 1966 gegründete und nach der antifaschistischen Widerstandskämpferin Minna Fritsch benannte Jugendhilfe bezieht das Gebäude Schönhauser Straße 40 auf dem Gelände in Pankow.