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Hilfen aus einer Hand – Lotsinnen als unterstützende Person für obdachlose Frauen

Bereits 2016 hat der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Berlin (SkF e.V. Berlin) sein Angebot in der Berliner Kältehilfe erweitert und mit Evas Obdach 10 weitere Notübernachtungsplätze für Frauen geschaffen, die auch außerhalb der Kältehilfe ganzjährig zur Verfügung stehen. Mit Hilfe der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales konnte hier seit Dezember 2018 die Übernachtungsplatzzahl auf 22 erweitert werden. Weitere Notübernachtungsplätze während der Kältehilfe stellt der SkF e.V. Berlin in der Großbeerenstraße / Ecke Oberntrautstraße zur Verfügung. Hier finden 17 Frauen bis Ende April 2019 einen sicheren Schlafplatz. Dank des Bezirks Mitte von Berlin konnte Evas Haltestelle als Zentrum für wohnungslose Frauen ausgebaut und seit Dezember 2018 bis Ende April 2019 können 20 frauenspezifische Notschlafplätze zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt bietet der SkF e.V. Berlin damit 59 frauenspezifische Notübernachtungsplätze während der kalten Jahreszeit.

Ganzjährige Notübernachtungen stellen eine niedrigschwellige Hilfe im Wohnungslosenhilfesystem dar. Alle Besucherinnen können ohne bürokratische Voraussetzungen, wie z.B. Kostenübernahmen, zu den Einrichtungen des SkF e.V. Berlin kommen. Die Einrichtungen öffnen jeden Abend zwischen 18 und 19 Uhr. Die Besucherinnen können sich bis zum nächsten Morgen aufhalten und hier schlafen. Sie werden verpflegt, können sich duschen und erholen. Auf Wunsch und nach Bedarf kann eine Beratung bei einer der Sozialarbeiterinnen in Anspruch genommen nehmen.

Als ganzjährige Notübernachtung ist Evas Obdach im Jahresmittel jede Nacht voll belegt; pro Nacht müssen durchschnittlich drei Frauen aus Platzmangel abgelehnt werden. Um obdachlose Frauen in ihren Bedürfnissen gezielter anzusprechen braucht es eine konzeptionelle Weiterentwicklung insbesondere der ganzjährigen frauenspezifischen  Notübernachtungen. Eine Vielzahl der obdachlosen Frauen und Besucherinnen in den Notübernachtungen ist psychisch sehr traumatisiert – viele davon chronisch. Es ist daher dringend notwendig, Orte zu schaffen, an denen die obdachlosen Frauen ohne viel Bürokratie, ohne psychiatrische Begutachtungen über eine längere Zeit hinweg intensiv betreut werden, die Hilfen ineinander greifen und aus einer Hand kommen. Die unterschiedlichen Finanzierungen unterschiedlicher Hilfesysteme und Verwaltungen müssen überwunden werden.

Wir fordern daher:

  1. Es braucht innovative Neuerungen wie das Modellprojekt Housing First für Frauen des SkF e.V. Berlin, bei dem erst die Wohnung und dann die Beratung kommt.
  2. Anlaufstellen für obdachlose Frauen im System der Wohnungslosenhilfe mit  Begleiterinnen oder Lotsinnen, welche unbürokratisch und rundum und für alle Themen Hilfestellung geben können.
  3. Genügend, gut qualifiziertes und gut bezahltes Personal in der Wohnungslosenhilfe, um auch aufsuchende Soziale Arbeit anbieten zu können, so dass die Hilfesuchenden zu Terminen bei den Jobcentern und Sozialämtern begleitet werden und damit ihre Rechtsansprüche geltend gemacht werden können.
  4. Die Prävention muss ausgebaut werden. Es soll erst gar keine Frau auf der Straße sein, schon gar nicht mit Kind. Die Wohnung muss erhalten werden und Vermieter verpflichtet, dass die Frauen weiter wohnen bleiben dürfen, wenn von den Jobcenter bzw. Sozialämter die Mietschulden übernommen werden.

Ziel aller konzeptionellen Ideen in der frauenspezifischen Wohnungslosenhilfe muss es sein, die obdachlosen Frauen zur Annahme von Hilfen hinzuführen und zur Selbsthilfe zu befähigen. Im Zentrum aller Arbeit steht dabei die Hinführung zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und die Sicherung eines menschenwürdigen Lebens.

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Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Berlin

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Dr. Dagmar Löttgen
Vorsitzende des Vorstands

Schönhauser Str. 41
13158 Berlin
Telefon: 030 - 477 532 0
Telefax: 030 - 477 532 705

Vereinsregister: Amtsgericht Charlottenburg
Registernummer: VR 275 B

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Verantwortlich im Sinne des Presserechts:
Dr. Dagmar Löttgen
Vorsitzende des Vorstands

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