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Woche für das Leben – Werdende Eltern dürfen nicht alleine gelassen werden!

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP) und der Deutsche Caritasverband (DCV) kritisieren anlässlich der diesjährigen Woche für das Leben die geplante Ausweitung der kassenärztlichen Regelleistungen in der Schwangerschaftsvorsorge auf den sogenannten Bluttest und setzen sich entschieden für das Recht jedes Menschen auf Leben ein, unabhängig von seinen Fähigkeiten oder Einschränkungen.

Mit dem Thema „Vorgeburtliche Diagnostik als Fluch und Segen des Wissens“  befasste sich vergangene Woche die Podiumsdiskussion anlässlich der von evangelischer und katholischer Kirche gemeinsam getragenen Woche für das Leben unter der Überschrift „Kinderwunsch – Wunschkind – Unser Kind“. Als Expertin war u.a. Anke Fricke eingeladen, die als Psychologin der Schwangerschaftsberatung Lydia des SkF e.V. Berlin zukünftige Eltern in Entscheidungs- und Konfliktprozessen begleitet, wenn eine mögliche Behinderung des ungeborenen Kindes festgestellt wurde.
Vorgeburtliche Diagnostik ist ein fester Bestandteil der Schwangerenvorsorge geworden. So muss sich jede schwanger Frau und jedes werdende Elternpaar damit auseinandersetzen, welche Chancen und Risiken eine vorgeburtliche Untersuchung in sich birgt und welche Bedeutung eine zu erwartende Behinderung ihres Kindes für sie hätte. Seit Inkrafttreten des Gendiagnostikgesetzes und des geänderten SchKG (Schwangerschaftskonfliktgesetz) in 2010 sind Ärzte bei vorgeburtlichen Untersuchungen verpflichtet, Frauen auf die Möglichkeit einer psychosozialen Beratung in einer Schwangerschaftsberatungsstelle hinzuweisen. Ergibt die Diagnostik einen auffälligen Befund des ungeborenen Kindes, geraten betroffene Eltern häufig in Entscheidungszwänge, die durch psychische Belastung und ethische Konflikte gekennzeichnet sind.

„Doch ohne eine psychosoziale Beratung, die auch der SkF e.V. Berlin anbietet, sind die werdenden Eltern häufig überfordert. Wichtig wäre es, von Beginn an, wenn eine Auffälligkeit festgestellt wird, die psychosoziale Beratung  als festen Beratungsbestandteil in die weitere vorgeburtliche Diagnostik zu integrieren,“ so Anke Fricke.

Die Schwangerschaftsvorsorge hat sich rasant weiter entwickelt. Immer mehr Risiken für Mutter und Kind können frühzeitig entdeckt und vermieden werden. Diese grundsätzlich gute Ent-wicklung zeigt gleichzeitig auch negative Auswirkungen. So führt die Möglichkeit, geschädigte Chromosomen zu identifizieren, heute bereits in vielen Fällen dazu, dass bei einem Hinweis auf ein Down-Syndrom-Risiko des Kindes die Schwangerschaft abgebrochen wird. Der verständliche Wunsch von Eltern nach einem gesunden Kind kann jedoch nicht der alleinige Bewertungsmaßstab der Entscheidung für oder gegen die Fortführung einer Schwangerschaft sein. In kritischen Situationen gilt es, betroffene Frauen und Männer zu begleiten, zu beraten und über das Leben mit einem behinderten Kind zu informieren. Eine lebensbejahende Gesellschaft zeigt sich gerade im Umgang mit den individuellen Fähigkeiten, Unzulänglichkeiten und Einschränkungen ihrer Mitglieder.Die Aufnahme des Bluttests in die kassenärztlichen Leistungen ist jedoch als Hinweis darauf zu verstehen, dass Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft zunehmend nicht mehr erwünscht sind. Die Erfahrungen der katholischen Schwangerschaftsberatung zeigen deutlich, dass der Druck auf Eltern wächst, nach Möglichkeit Erkrankungen oder Auffälligkeiten des ungeborenen Kindes frühzeitig aufzudecken und gegebenenfalls dafür zu sorgen, dass dieses Kind nicht geboren wird.

 

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