26.06.2017

Ausstellung Else Hertzer im agnes neuhaus café – Vernissage 9. Juni 2017

An einem schwül-warmen Sommerabend folgten mehr als 40 Gäste aus dem Kiez und auch Bewohner des benachbarten Wohnheims Maria Frieden der Einladung zur Ausstellungseröffnung in das agnes neuhaus café – einem Kleinod in Niederschönhausen. Andrea Düspohl – Leiterin des Cafés,  griff das Angebot von Ingo Tietke, einem Gast und Journalisten gerne auf und realisierte mit ihrem Team diesen wunderbaren Abend.

Nach einem Sektempfang im Garten geleitete der Wohlklang von Live-Musik – Klavier und Gesang aus der Schaffenszeit der Künstlerin – zu den Eröffnungsansprachen in die Ausstellungsräumlichkeiten.

Dagmar Löttgen- Vorstandsvorsitzende des Sozialdienst katholischer Frauen e.V. in Berlin, SkF,  zeigte in ihrer Begrüßung die Parallelen zwischen der Namensgebern des Cafés: Agnes Neuhaus (Gründerin des SkF) und der Künstlerin, Else Hertzer auf. Beide haben in derselben Epoche gewirkt und beide waren in ihrem Schaffen ihrer Zeit voraus: Agnes Neuhaus wirkte sozial und politisch, sie hatte in der Weimarer Republik maßgeblich am Vorläufer des Jugendschutzgesetzes mitgewirkt – und Else Hetzer wirkte durch ihre Bilder und ihr künstlerisches Schaffen, welches sie bis zu ihrem Ableben 1978 fortführte. Ingo Tietke gab einen Einblick in die Biografie und die Vielfältigkeit der Künstlerin. Einer Künstlerin, welche oft in einem Atemzug mit Käthe Kollwitz und Paula Modersohn genannt wurde. Herr Tietke setzt sich seit Jahren mit der Künstlerin auseinander und trägt auch durch Ausstellungen wie diese zur ihrer Anerkennung bei.

Das musikalische Programm von Aline Staskowiak – Sängerin, mit ihrer Begleitung am Piano, Wolfgang Köhler, war eine wunderbare Ergänzung zu diesem Anlass. Nicht nur „Evergreens“, wie die „Seeräuber-Jenny“ aus der Dreigroschenoper oder „Ich bin die fesche Lola“ von Marlene Dietrich aus dem Film „Der blaue Engel“, sondern auch durch Dieter Staskowiak vertonte Gedichte von Theodor Fontane, Johann Wolfgang v. Goethe oder Christian Morgenstern wurden ausdrucksstark vorgetragen.

Abgerundet wurde das Abendprogramm durch ein kulinarisches Angebot von kreativen Finger-Food-Köstlichkeiten. Selbstverständlich gefertigt und gereicht vom Team des agnes neuhaus café – einem Arbeitsbereich der Delphin-Werkstätten, einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen  .

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Else Hertzers Portfolio zum Thema: Bilder aus dem Fläming und ist noch bis 15. Juli 2017 im agnes neuhaus café anzuschauen.

Schauen Sie vorbei!

Das ausführliche musikalische Programm: (mehr …)

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23.06.2017

Gender AKTUELL: Berliner Erklärung 2017

Mit der Berliner Erklärung 2017 fordern 17 Frauenverbände die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen gesellschaftlichen Bereichen voranzubringen und richten diese Forderungen an die Parteien zur Bundestagswahl 2017.

„Da geht noch was! Die Gleichberechtigung von Frauen in Arbeitswelt und Gesellschaft kommt zu langsam und nicht entschieden genug voran. Es ist höchste Zeit für weitere Schritte – und zwar in der kommenden Wahlperiode. 2018/19 jähren sich zentrale Meilensteine in der Geschichte von Demokratie und Gleichberechtigung: 100 Jahre Frauenwahlrecht, 70 Jahre Grundgesetz mit Gleichberechtigungsartikel und 25 Jahre aktiver Gleichstellungsauftrag. Unsere zentralen Forderungen an die Politik sind:

1. Gleiche Teilhabe,

2. Gleiche Bezahlung und  

3. Verbindlichkeit, Transparenz und Monitoring von Gleichstellungspolitik“

Ausführlich: https://gender.verdi.de/themen/chancengleichheit/++co++e1a5c1e8-4518-11e7-936b-525400afa9cc

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20.06.2017

Schutz vor Prügel – Vorbeugen

Deutschland hat die Istanbul-Konvention ratifiziert.

Beim Kampf gegen häusliche Gewalt muss aber Prävention eine größere Rolle spielen! (siehe Artikel in „Der Freitag“ Nr. 24 vom 14. Juni 2017 )  (mehr …)

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13.06.2017

Video „Aktion Mensch“ mit Andrea Kuhn

 

Unser Projekt der Woche: „Stadt inklusive!“ in Berlin

Andrea und das Team in unserem Förderprojekt „Stadt inklusive!“ machen Berliner Stadtteilzentren und Nachbarschaftshäuser barrierefreier – damit es Orte der Begegnung für alle werden.

Posted by Aktion Mensch on Montag, 6. März 2017

Frau Kuhn ist in der Küche Maria Frieden (ausgelagerter Arbeitsplatz) tätig. An einem Tag in der Woche arbeitet sie im Stadtteilzentrum Pankow als Referentin für Inklusion – ebenfalls ein ausgelagerter Arbeitsplatz. Darüber hinaus engagiert sie sich ehrenamtlich im Stadtteilzentrum Pankow, backt z. B. mit Kindern.

Andrea Kuhn lebt in ihrer eigenen Wohnung und wird von uns im BEW betreut. Sie sagt:

„Inklusion heißt für mich: A l l e Menschen sind gleich. Egal, ob mit oder ohne Behinderung. Jeder hat doch irgendwas und braucht zum Beispiel eine dicke Brille. Keiner soll ausgeschlossen sein.“  (Andrea Kuhn)

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13.06.2017

AGIA Forderungen an Politik

 (Bildrechte: Karl-Heinz-Laube /pixelio.de)

Der SkF e.V. Berlin sieht trotz begonnener Reformern weiterhin Handlungsbedarf zur Förderung von alleinerziehenden Familien und schließt sich den Forderungen der „Arbeitsgemeinschaft Interessenvertretung Alleinerziehende – AGIA“ dringend an:

AGIA_zur_Bundestagwahl

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Impressum

Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Berlin

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam.

Dr. Dagmar Löttgen
Vorsitzende des Vorstands

Dr. Angela Schneider
Stellvertretende Vorsitzende

Schönhauser Str. 41
13158 Berlin
Telefon: 030 - 477 532 0
Telefax: 030 - 477 532 705

Vereinsregister: Amtsgericht Charlottenburg
Registernummer: VR 275 B

Finanzamt für Körperschaften I - Steuer-Nr. 27/677/53803

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Verantwortlich im Sinne des Presserechts:
Dr. Dagmar Löttgen
Vorsitzende des Vorstands

Konzeption, Realisation und Design:

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